Bewegung, die von der Straße kommt
Wir sind keine traditionelle Tanzschule. Pelarisvionx entstand aus der lebendigen Frankfurter Streetdance-Szene – aus dem Bedürfnis, urbane Tanzkultur authentisch weiterzugeben. Ohne gestellte Perfektion, ohne abgehobene Choreographien.
Hier treffen sich Menschen, die Tanz als mehr als Technik verstehen. Als Lebensausdruck. Als Gemeinschaft. Als Dialog zwischen Körper, Rhythmus und Geschichte. Wir bewegen uns zwischen Kellerstudios und Battles, zwischen alten Schallplatten und aktuellen Beats.
Unsere Trainer haben selbst auf Beton gelernt. Sie kennen die Codes, die ungeschriebenen Regeln, die Stories hinter den Moves. Und genau das geben sie weiter – nicht als starre Technik, sondern als lebendige Kultur.
Was uns antreibt
Wir glauben an Tanz als kraftvolles Werkzeug für persönliche Entwicklung. Jeder Mensch trägt seinen eigenen Rhythmus in sich – wir helfen dir, ihn zu finden.
Authentizität vor Show
Wir unterrichten nicht, was gerade trendy aussieht. Sondern was wirklich aus der Kultur kommt. Jeder Style hat seine Geschichte, seine Philosophie. Das macht den Unterschied zwischen bloßem Nachtanzen und echtem Verstehen.
Gemeinschaft statt Konkurrenz
Battles gehören zur Kultur, klar. Aber wichtiger ist uns das Miteinander. Die Cypher, in der jeder seinen Platz hat. Das gemeinsame Lernen, bei dem Fortgeschrittene Anfängern helfen – so wie wir alle mal geholfen bekommen haben.
Individuelle Wege
Es gibt nicht den einen richtigen Stil. Manche lieben die Erdigkeit des Breaking, andere die Präzision des Popping, wieder andere die Fluidität von House. Wir unterstützen dich dabei, deinen eigenen künstlerischen Ausdruck zu entwickeln.
Wie alles begann
Pelarisvionx startete nicht mit einem Businessplan. Sondern mit ein paar Tänzern, die ihren Trainingsraum teilen wollten. Die ihre Skills weitergeben wollten, ohne den Spirit zu verlieren. Was klein anfing, wuchs organisch – weil die Nachfrage da war.
Die ersten Sessions
Alles begann in einem umgebauten Kellerraum in Bornheim. Drei Trainer, zwölf Teilnehmer, ein kaputter Ghettoblaster. Wir trainierten Hip-Hop-Grundlagen und Breaking – simpel, direkt, ohne Schnickschnack. Die Gruppe wuchs schnell, weil die Leute merkten: Hier wird nicht bloß unterrichtet, hier wird Kultur gelebt.
Erweiterung und Vernetzung
Mit der Zeit brauchten wir mehr Platz. Wir fanden ein größeres Studio in Bockenheim. Parallel entstanden Kontakte zu anderen Crews in Deutschland. Wir organisierten Workshops mit Gästen aus Berlin und Hamburg. Jeder Besuch brachte neue Perspektiven, neue Techniken, neue Energie.
Heute: Ein Ort zum Wachsen
Mittlerweile haben wir ein richtiges Studio mit vernünftiger Ausstattung. Aber der Kern bleibt gleich: ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen, um zu tanzen, zu lernen, sich auszudrücken. Wir bieten strukturierte Programme für alle Level – vom Einstieg bis zur professionellen Ausbildung. Ohne den Underground-Vibe zu verlieren.
Unsere Mission
Raum schaffen für echten Ausdruck
Wir wollen urbanen Tanz zugänglich machen – für alle, die bereit sind, sich darauf einzulassen. Das bedeutet nicht, es jedem recht zu machen. Sondern ehrlich zu sein über das, was Tanz verlangt: Hingabe, Geduld, Bereitschaft zum Scheitern.
Gleichzeitig schaffen wir einen geschützten Raum, in dem niemand perfekt sein muss. In dem Fehler zum Lernen gehören. In dem du verschiedene Stile ausprobieren kannst, ohne dich festlegen zu müssen. Ein Ort, an dem Respekt und gegenseitige Unterstützung selbstverständlich sind.
Langfristig? Wir wollen die urbane Tanzkultur in Frankfurt stärken. Mehr Sichtbarkeit schaffen. Junge Talente fördern. Und vielleicht die Brücke bauen zwischen Streetdance und anderen künstlerischen Disziplinen.
Die Menschen hinter Pelarisvionx
Unser Team besteht aus erfahrenen Tänzern, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Jeder bringt seinen eigenen Background, seinen eigenen Style mit – und genau das macht unsere Vielfalt aus.
Wiebke Engelhardt
Gründerin & Trainerin für Hip-Hop und House
Wiebke tanzt seit über fünfzehn Jahren. Sie hat in Clubs angefangen, später auf europäischen Battles teilgenommen. Für sie ist Tanz eine Form der Kommunikation – körperlich, direkt, ohne Umwege. Im Training legt sie Wert auf technische Sauberkeit, ohne die Freude an der Bewegung zu vergessen. Ihre Sessions sind fordernd, aber immer mit Humor und Offenheit für individuelle Wege.